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Berufsunfähigkeitsversicherung

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zum Vergleich

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet finanziellen Schutz, falls die versicherte Person ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann. Damit später bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit die vereinbarte monatliche BU-Rente auch in der erforderlichen Höhe und ausreichender Dauer gezahlt wird, sollten schon vor Beantragung der BU-Versicherung ein paar wichtige Punkte beachtet werden.
 
Noch ausführlichere Informationen finden Sie auf unserem gesonderten Informationsportal zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Dort können Sie bei Interesse auch einen Termin für eine Online-Beratung buchen.

  • Informieren Sie sich vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung umfassend.
    Verlassen Sie sich dabei nicht nur auf die Aussagen eines Versicherungsvermittlers. Häufig sind Versicherungsvertreter nur gut geschulte Verkäufer und können nur die Produkte des eigenen Konzerns anbieten. Nutzen Sie für Ihre Recherchen unabhängige Quellen. Geben Sie bei Ihren Internetrecherchen keine persönlichen Daten preis. Der Beitrag für eine BU-Versicherung ist weder von Ihrer Wohnanschrift noch von Ihrer Telefonnummer abhängig. Viele Webseiten-Betreiber wollen nur Anschriften sammeln und diese dann meistbietend an Versicherungsvertreter oder -makler verkaufen.
     
  • Achten Sie beim Vergleich von Berufsunfähigkeitsversicherungen nicht nur auf den Beitrag, sondern vorrangig auf gute Versicherungsbedingungen.
    Der Begriff der Berufsunfähigkeit wird von den einzelnen Versicherern sehr unterschiedlich definiert.Eine BU-Versicherung mit einer Definition wie

    "Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersbedingtem Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich mindestens 3 Jahre außerstande ist, seinen zuletzt vor Eintritt des Versicherungsfalles ausgeübten Beruf oder eine andere Tätigkeit auszuüben, die aufgrund seiner Ausbildung und Erfahrung ausgeübt werden kann und seiner bisherigen Lebensstellung entspricht."

    ist sicherlich preiswert, aber im Falle eines Falles häufig auch wertlos. Denn wie schwer muss die Erkrankung sein, dass ein Arzt beim heutigen Stand der Medizintechnik eine 3-jährige Prognose wagt? Und zusätzlich müsste der Versicherte rein aus medizinischer Sicht (also ohne Berücksichtigung der Lage auf dem Arbeitsmarkt) auch keine andere seiner Ausbildung und Erfahrung entsprechende Tätigkeit ausüben können.
     
  • Der Versicherer sollte mindestens auf eine abstrakte Verweisung verzichten und den Prognosezeitraum auf 6 Monate verkürzen!
    In diesem Fall muss dann die Berufsunfähigkeit wie folgt definiert sein:

    "Vollständige Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn der Versicherte infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls, die ärztlich nachzuweisen sind, voraussichtlich mindestens 6 Monate außerstande ist, seinen zuletzt vor Eintritt des Versicherungsfalles ausgeübten Beruf auszuüben und er auch keine andere Tätigkeit ausübt, die seiner bisherigen Lebensstellung entspricht."

    Hier hat der Versicherer den Prognosezeitraum auf überschaubare 6 Monate verkürzt und zusätzlich auf das abstrakte Verweisungsrecht verzichtet. Er hat sich nur das Recht auf eine konkrete Verweisung behalten - nämlich dann, wenn der Versicherte tatsächlich eine konkrete Tätigkeit ausübt, die auch seiner bisherigen Lebensstellung entspricht.
     
    Für einen weiterführenden Vergleich der Versicherungsbedingungen fügen wir unserem Online-Vergleich die jeweils von der Versicherungsgesellschaft beantwortete Checkliste der "Stiftung Warentest" und die konkreten Versicherungsbedingungen bei. So können Sie sich umfassend online informieren.
     
  • Ermitteln Sie die erforderliche Versicherungs- und Leistungsdauer.
    Tritt eine dauerhafte Berufsunfähigkeit ein, wird der Betroffene die BU-Rente i.d.R. bis zum Erhalt der Altersrente benötigen. Deshalb sollte beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung die Versicherungs- und Leistungsdauer entsprechend lang vereinbart werden. Allerdings erhöhen sich bei einer längeren Versicherungsdauer auch die Beiträge deutlich. Ob unter diesem Gesichtspunkt eine kürzere Versicherungsdauer bis zum 65. oder 63. Lebensjahr ein akzeptabler Kompromiss sein kann, hängt von der jeweiligen persönlichen Situation ab. Eine noch kürzere Versicherungsdauer dürfte jedoch in den seltensten Fällen für ausreichenden Versicherungsschutz sorgen!
     
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über die notwendige Höhe der BU-Rente.
    Die Höhe der benötigten Berufsunfähigkeitsrente hängt natürlich immer von den persönlichen Lebensumständen ab. Prüfen Sie, welche Einnahmen Ihnen im Falle einer Berufsunfähigkeit bleiben (z.B. Ansprüche aus einer gesetzlichen oder betrieblichen Vorsorge, Mieteinnahmen, Kapitalerträge) und ziehen Sie davon Ihre laufenden Aufwendungen für Miete, sonstige Lebenshaltungskosten und die eventuell erforderliche Altersvorsorge ab. In den vielen Fällen wird man so eine erforderliche BU-Rente in Höhe von 70% bis 80% des Nettoeinkommen errechnen.
     
  • Achten Sie auf die Möglichkeit nachträglicher Erhöhungen der BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung.
    Insbesondere junge Menschen, die sich noch in der Ausbildung oder am Beginn ihrer Berufskarriere befinden, können beim Abschluss ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung häufig noch keine, auch für die Zukunft ausreichend hohe Rente vereinbaren. Deshalb ist es besonders für junge Leute wichtig, auf eine Nachversicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsfragen zu bestimmten Anlässen (z.B. bei Familiengründung, Geburt eines Kindes, Immobilienerwerb usw.) zu achten.
    Ein normaler Inflationsausgleich ist durch die Vereinbarung einer jährlichen dynamischen Anpassung der Beiträge und Leistungen nahezu bei jedem Tarif möglich. Aber auch diese Option muss bereits bei der Antragstellung mit vereinbart werden. Man muss diese Dynamisierung dann aber nicht jedes Jahr annehmen, sondern kann ihr auch jährlich widersprechen.
     
  • Beantragen Sie die BU-Versicherung so zeitig wie möglich.
    Als junger und gesunder Mensch haben Sie die besten Chancen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit ausgezeichneten Bedingungen zum Normalbeitrag abschließen zu können. Stellen sich mit zunehmendem Alter die ersten Beschwerden ein, wird es immer schwieriger, einen umfassenden BU-Schutz ohne Ausschlüsse oder Risikozuschläge zu bekommen. Warten Sie also nicht, bis Sie durch eine Erkrankung oder einen Unfall daran erinnert werden, dass Sie eigentlich eine BU-Versicherung abschließen wollten.
     
  • Nehmen Sie sich für die Antragstellung genügend Zeit.
    Beantragen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung erst, wenn Sie sich ausreichend informiert fühlen. Beantworten Sie die Antragsfragen zum Gesundheitszustand sehr sorgfältig und niemals unter Zeitdruck in Anwesenheit des Versicherungsvertreters oder -maklers. Ein Versicherungsvermittler kann Ihnen bei der Beantwortung dieser Fragen ohnehin nicht helfen. Sollte er Ihnen raten, bestimmte Krankheiten nicht oder nicht vollständig anzugeben, so lassen Sie sich diesen Rat schriftlich bestätigen.
     
    Die im Antrag gestellten Fragen zum Gesundheitszustand beziehen sich i.d.R. bei ambulanten Beratungen, Untersuchungen und Behandlungen auf die letzten 5 Jahre und bei stationären Aufenthalten auf die letzten 10 Jahre. Sollten Sie diese Fragen nicht vollständig beantworten können, lassen Sie Ihre Angaben von Ihrem Arzt überprüfen.