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Privathaftpflichtversicherung – Vergleich

Vergleichen Sie die verschiedenen Angebote zur privaten Haftpflichtversicherung:

  • konkret für die gewünschten Deckungssummen
  • mit Vorgabe erforderlicher Leistungserweiterungen
  • aus einer großen Auswahl von Tarifen verschiedener Gesellschaften
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Zweck der privaten Haftpflichtversicherung

Die Privathaftpflichtversicherung ist keine Pflichtversicherung. Sie gehört aber trotzdem in jeden Haushalt! Denn wer einen Schaden verursacht und dafür verantwortlich gemacht werden kann, muss bezahlen. Hierzu hat die Haftpflichtversicherung zwei Funktionen. Sie übernimmt die Zahlung berechtigter Ansprüche und wehrt unberechtigte Ansprüche ab – wenn nötig, auch gerichtlich. So sind Sie und Ihre mitversicherten Familienmitglieder abgesichert, falls ein Geschädigter Ihnen gegenüber Schadensersatzforderungen stellt.

Die Privathaftpflichtversicherung ist keine Pflichtversicherung. Sie gehört aber trotzdem in jeden Haushalt! Denn wer einen Schaden verursacht und dafür verantwortlich gemacht werden kann, muss bezahlen. Hierzu hat die Haftpflichtversicherung zwei Funktionen. Sie übernimmt die Zahlung berechtigter Ansprüche und wehrt unberechtigte Ansprüche ab – wenn nötig, auch gerichtlich. So sind Sie und Ihre mitversicherten Familienmitglieder abgesichert, falls ein Geschädigter Ihnen gegenüber Schadensersatzforderungen stellt.

Aber nicht alle Risiken des privaten Lebens sind in der Privathaftpflichtversicherung standardmäßig versichert. Beispielsweise bei vorsätzlich verursachten Schäden tritt keine Haftpflichtversicherung ein.

Kind mit Katapult
Privathaftpflichtversicherung leistet bei berechtigten Ansprüchen und wehrt unberechtigte ab.

Auch Risiken wie z.B.

  • das Halten von Hunden, Pferden oder anderer nicht-typischer Haus- bzw. Großtiere (siehe Haftpflichtversicherung für Tierhalter),
  • das Halten von Kraft-, Luft- und Wasserfahrzeugen,
  • der Besitz eines bebauten oder unbebautes Grundstücks,
  • das Vermieten von Häusern (siehe Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung), Wohnungen (auch Einlieger- und Eigentumswohnungen) oder Garagen,
  • der Besitz eines oberirdischen oder unterirdischen Heizöltanks,
  • der Besitz einer Fotovoltaikanlage,
  • die Tätigkeiten als Tagesmutter bzw. -vater,
  • der Verlust beruflicher oder dienstlicher Schlüssel bzw. Codekarten,
  • Schäden durch Gefälligkeitsleistungen
  • und viele andere (diese Aufzählung ist keinesfalls vollständig)

sind häufig in der Privathaftpflichtversicherung nicht mitversichert. Die Mitversicherung solcher Risiken muss ausdrücklich vereinbart werden oder durch eine spezielle Haftpflichtversicherung erfolgen.

Deshalb ist es beim Vergleich wichtig, nicht nur den Beitrag – sondern auch die Leistungserweiterungen zu achten.

Auch unverheiratete Lebenspartner können gemeinsam eine Haftpflichtversicherung abschließen. Dies ist preiswerter, als zwei Single-Tarife.

Forderungsausfalldeckung – eine sinnvolle Erweiterung

Die Forderungsausfalldeckung bietet Versicherungsschutz für den Fall, dass Sie (oder ein mitversicherter Angehöriger) durch eine andere Person geschädigt wurden und trotz gerichtlichen Urteils keinen Schadenersatz erlangen können, weil der Schädiger keine Haftpflichtversicherung hat und unvermögend ist. In diesem Fall erstattet Ihnen die eigene Versicherung Ihre gerichtlich anerkannten Schadenersatzforderungen. Die meisten Versicherer legen für die Erstattung eine Mindestschadenshöhe fest. Vergleichen Sie hierzu auch die Versicherungsbedingungen.

Leistungen aus der Forderungsausfalldeckung setzen ein rechtskräftiges Urteil voraus. Achten Sie deshalb auf einen Schadenersatzrechtsschutz als Ergänzung zur Ausfalldeckung.

Ist Ihre Versicherung noch zeitgemäß

Vergleichen Sie mal Ihren Computer von 1999 mit Ihrem heutigen. Da gibt es bestimmt beträchtliche Unterschiede bezüglich der Leistungsfähigkeit. So ähnlich ist das auch bei privaten Haftpflichtversicherungen. Bei sehr alten Verträgen ist die Deckungssumme meist viel zu niedrig. Auch Leistungen wie

  • Gefälligkeitsschäden,
  • Schäden durch deliktunfähige Kinder,
  • Schäden an beweglichen, geliehen oder gemieteten Sachen oder
  • Schlüsselschäden,

konnten damals nicht oder nur in geringen Summen mitversichert werden.

Deshalb sollte Sie nach persönlichen Veränderungen oder zumindest nach ein paar Jahren immer mal prüfen, ob die alte Versicherung auch wirklich noch zu Ihnen passt. Ein Vergleich kann sich lohnen.

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