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Risikolebensversicherung

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Das Prinzip der Risikolebensversicherung ist einfach: Verstirbt die versicherte Person während der vereinbarten Versicherungsdauer (z.B. durch Unfall oder Krankheit) erhält der Bezugsberechtigte die vereinbarte Versicherungssumme und kann dadurch zumindest finanziell abgesichert werden. Die Risikolebensversicherung ist immer dann richtig, wenn mit geringstem finanziellen Aufwand eine bestmögliche Hinterbliebenen-Vorsorge für Familienangehörige, Lebens- oder Geschäftspartner getroffen werden soll.
Nachfolgend beantworten wir die häufigsten Fragen:

  • Welche Versicherungssumme sollte man vereinbaren?
    Bei dieser Frage ist die eigene finanzielle und familiäre bzw. geschäftliche Situation zu berücksichtigen - es gibt keine pauschale Empfehlung. Soll lediglich der Ehe- oder Lebenspartner abgesichert werden falls der Hauptverdiener verstirbt, wird häufig das 3- bis 5-fache des Jahresgehalts des Hauptversorgers empfohlen. Sind noch Kinder im Haushalt, sollte man eher vom 5- bis 6-fachen Jahresgehalt ausgehen. Bei bestehenden Darlehen muss die Darlehenshöhe zusätzlich berücksichtigt werden.
     
  • Kann bei Risikolebensversicherungen die Versicherungssumme nachträglich erhöht werden?
    Es gibt nur wenige Versicherer, die zu bestimmten Anlässen (z.B. Heirat, Geburt eines Kindes usw.) eine Erhöhung der Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung ermöglichen (z.B. der Tarif "Eagle Star RisikoLeben-top" der Zurich Life). In den meisten Fällen wird man eine neue Versicherung beantragen und dabei wieder die Fragen zur Gesundheit beantworten müssen.
     
  • Ist beim Abschluss einer Risikolebensversicherung eine ärztliche Untersuchung erforderlich?
    Meist reicht für die Beantragung die gewissenhafte und vollständige Beantwortung der Gesundheitsfragen im Antrag. Bei bestimmten Vorerkrankungen werden noch ergänzende Angaben auf einem Zusatzfragebogen oder ein Bericht des behandelten Arztes angefordert. Erst bei Versicherungssummen über 200.000 € bzw. über 350.000 € (je nach Versicherungsgesellschaft) oder einem höheren Eintrittsalter werden grundsätzlich ärztliche Untersuchungen erforderlich.
     
    Bei unserem Vergleich zeigen wir an, ob der Versicherer bei Ihrem Eintrittsalter und der gewünschten Versicherungssumme grundsätzlich eine ärztliche Untersuchung fordert.
     
  • Können Risikolebensversicherungen vorzeitig gekündigt werden?
    Ja - sie können in der Regel mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende eines Versicherungsjahres schriftlich durch den Versicherungsnehmer gekündigt werden. Bei Vereinbarung von Ratenzahlungen ist eine Kündigung auch innerhalb eines Versicherungsjahres mit Frist von einem Monat zum Schluss eines jeden Ratenzahlungsabschnitts möglich, frühestens jedoch zum Schluss des ersten Versicherungsjahres.
     
  • Sind auf Leistungen aus der Risikolebensversicherung Erbschaftsteuern zu entrichten?
    Die Auszahlung der Todesfall-Leistung ist zwar einkommensteuerfrei, sie unterliegt jedoch der Erbschaftsteuer, wenn sie ein Dritter aufgrund des Bezugsrechts erhält. Bei verheirateten Ehepartnern ist dies bei kleinen und mittleren Versicherungssummen meist unproblematisch, da diese einen hohen Steuerfreibetrag haben. Bei unverheirateten Paaren, die den überlebenden Partner absichern wollten und nur geringe Steuerfreibeträge haben, kann dies zu einer ungeplanten finanziellen Lücke führen. Nur wenn der Versicherungsnehmer die Leistung erhält, ist sie nicht erbschaftsteuerpflichtig. Beachten Sie deshalb hierzu auch die nächste Frage bzw. Antwort.
     
  • Wie sollten sich unverheiratete Partner, Geschwister oder Freunde gegenseitig absichern?
    Wenn beispielsweise der Mann einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft seine Partnerin absichern möchte, so sollte die Partnerin den Vertrag abschließen. Die Partnerin tritt dann als Versicherungsnehmer, Beitragszahler sowie bezugsberechtigte Person auf und versichert das Leben des Mannes. Tritt bei dieser Konstellation der Versicherungsfall ein, erhält die Partnerin die Versicherungsleistung nicht auf Grund des Bezugsrechts, sondern in Ihrer Eigenschaft als Versicherungsnehmerin. Dadurch ist die Auszahlung aus der Risikolebensversicherung von der Erbschaftsteuer befreit.
     
    Natürlich kann sich in ähnlicher Weise nun auch noch der Mann finanziell absichern, indem er als Versicherungsnehmer, Beitragszahler und bezugsberechtigte Person eine Risikolebensversicherung auf das Leben seiner Partnerin abschließt.
     
  • Was sind Risikolebensversicherungen mit "technisch einjähriger Dauer"?
    Normalerweise wird bei einer Risikolebensversicherung ein Tarifbeitrag kalkuliert, der über die gesamte Versicherungsdauer konstant ist - obwohl das versicherungstechnische Risiko zu Beginn anfänglich niedriger ist und erst mit zunehmender Versicherungsdauer und dem zunehmendem Alter der versicherten Person steigt. Der konstante Tarifbeitrag ergibt sich also durch eine Mischkalkulation aus den Risiken der einzelnen Jahre.
     
    Eine Risikolebensversicherung mit "technisch einjähriger Dauer" wird zwar auch mit einer Versicherungsdauer von z.B. 30 Jahren abgeschlossen. Der Beitrag wird hier aber jährlich entsprechend dem tatsächlichen Risiko kalkuliert. Dadurch ist der Tarifbeitrag zu Beginn niedrig, steigt aber später mit zunehmendem Alter der versicherten Person (und dem damit verbundenen höheren versicherungstechnischen Risiko) an.
     
    Wer also nicht weiß, ob er die Risiko-LV 10, 20 oder 30 Jahre benötigt, kann bei dieser Variante die maximal mögliche Versicherungsdauer vereinbaren. Wird die Versicherung irgendwann nicht mehr oder nicht mehr in dieser Höhe benötigt, kann man sie entsprechend den Versicherungsbedingungen vollständig oder teilweise kündigen und spart sich die Zeit der höheren Beiträge. Allerdings bieten derzeit nur wenige Versicherer einen solchen, technisch einjährig kalkulierten Tarif an.
     
  • Der Vergleich zeigt nach der Berechnung jeweils Tarif- und Zahlbeiträge. Worin besteht der Unterschied?
    Der Tarifbeitrag (häufig auch Bruttobeitrag genannt) wird bei einer Risikolebensversicherung so kalkuliert, dass die versicherten Leistungen auch bei höherer Sterblichkeit oder steigenden Verwaltungskosten erbracht werden können. Infolge dieser vorsichtigen Kalkulation ergeben sich dann Überschüsse, an denen die Versicherten beteiligt werden. Dabei wird der Tarifbeitrag mit den Überschüssen verrechnet, daraus ergibt sich der Zahlbeitrag (häufig auch Nettobeitrag genannt). Da sich die jährlichen Überschüsse jedoch ändern können, kann auch der Zahlbeitrag nicht für die gesamte Versicherungsdauer garantiert werden.